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Autor Thema: SYN Trac aus Bad Goisern  (Gelesen 85651 mal)
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Stefan
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« am: 05. Mai 2017, 18:10:38 »

Hallo,

wusstet ihr eigentlich, dass im oberösterreichischen Bad Goisern ein neuer System Trac entwickelt wird?
Das Konzept ist ähnlich dem Fendt Xylon, Kabine in der mitte, Motor unter der Kabine, 4 Aufbauräume und 4 gleich große Räder. Der Trac soll scheinbar die Vorteile von Traktor, Unimog und LKW vereinen. Was man auf der Homepage sieht wird er von einem 9,3L CAT Motor mit knapp 420PS angetrieben und hat ein stufenloses Getriebe welches mit der VDS Getriebe Gmbh aus Steyr entwickelt wird. Es gibt 2 Geschwindigkeitsvarianten mit 60 oder 80km/h.
Dieses Jahr soll der Trac der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Ein spannendes Projekt wie ich finde aber es haben sich schon so manche die Finger verbrennt mit einem Trac Konzept. Dennoch Hut ab vor der Entwicklungsmanschaft die haben sich viel vorgenommen. Lächelnd

Anbei noch ein paar Links die ich im Netz gefunden habe:
https://www.raumberg-gumpenstein.at/cm4/de/component/jdownloads/finish/3134-fachdiplomarbeiten-2015/28481-5a-stieg-mayer-pollatzk-poster-2015.html&ved=0ahUKEwiSo82_j9nTAhWJ2CwKHQT1AJgQFggcMAA&usg=AFQjCNFD-BuU7_j5AmG8wArLVMX7erQp3A
http://mobil.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Maschinen-aus-Bad-Goisern-sind-in-aller-Welt-gefragt;art71,2431062
http://www.syn-trac.at/#syntrac

Schöne Grüße Stefan
« Letzte Änderung: 05. Mai 2017, 18:15:07 von Stefan » Gespeichert
outlander
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« Antworten #1 am: 10. Mai 2017, 21:18:21 »

Na darauf bin ich aber gespannt was das wird  Grinsend.  Klingt ja mal nitschlecht.
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Gruß Andreas
benji88
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« Antworten #2 am: 18. Mai 2017, 10:19:23 »

Na ja... Schaut wohl stark nach Nieschenfahrzeug aus...
Hat sich in der Vergangenheit ja nicht so durchgesetzt... Und bei der 80kmh Variante wirst sicher mitn Budget mit an Unimog mithalten  Unentschlossen
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Stefan
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« Antworten #3 am: 04. Juli 2017, 21:50:32 »

Hallo Leute,
gibt wieder ein kleines Up-date zum Fahrwerk bzw. weitere technische Daten:
2 Lenkachsen und Einzelradfederung

Technische Daten:

Achsabstand 3.300 mm
Fahrzeuglänge 4.500 – 4.700 mm (abhängig von Bereifung)
Wenderadius bei Allradlenkung 4,5m
Achslast 11,5 Tonnen
Einzelradaufhängung

http://www.syn-trac.at/#achsen


Leider gibt es noch keine Angabe zum Eigengwicht.

Die Erstpräsentation wird auf der Agritechnica 2017 statt finden!
 Kuh

« Letzte Änderung: 05. Juli 2017, 08:01:28 von Stefan » Gespeichert
wtc
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« Antworten #4 am: 08. Juli 2017, 21:41:30 »

Da immer mehr Agrotracks gebaut werden sollte ein SYN Trac auch gut ankommen.
Er währe ja die volle bestätigung vom Fastrac.
Nieschen werden es bleiben, aber ohne Nieschenfahrzeuge gibts keine Innovative Zukunft.
Mir gefällt er.

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Stefan
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« Antworten #5 am: 11. Juli 2017, 12:33:52 »

Da immer mehr Agrotracks gebaut werden sollte ein SYN Trac auch gut ankommen.
Er währe ja die volle bestätigung vom Fastrac.
Nieschen werden es bleiben, aber ohne Nieschenfahrzeuge gibts keine Innovative Zukunft.
Mir gefällt er.



Ich denke wenn sie das Eigengewicht gering halten können, wäre es sicher ein guter Trac für Transport- und schwere Zapfwellenarbeiten (Presse, Ladewagen, Fräse...)
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wtc
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« Antworten #6 am: 11. Juli 2017, 22:24:06 »

Ich denke wenn sie das Eigengewicht gering halten können, wäre es sicher ein guter Trac für Transport- und schwere Zapfwellenarbeiten (Presse, Ladewagen, Fräse...)

Ja das mit dem Eigengewicht ist die letzten Jahre total vernachlässigt worden.
Ladewagen, Presse  und auch Fräse sind zb. für den 1000 Fendt auf Grund seiner 15to völlig Tabu.
Betriebe wachsen ständig und haben so schon mit Dünger, Saatgut, Ersatzteile, Baumaßnahmen, Gerätetransport und vieles mehr eine Verwendung für so einen Allrounder. Da wird der Nieschenschlepper plötzlich zur Schlüsselmaschine.
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Georg
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« Antworten #7 am: 13. Juli 2017, 10:26:42 »

Wer von Euch hat eigentlich schon so einen SYN Trac vorbestellt?
Muss ja anscheinend nach Euren Aussagen ein riesen Bedarf dafür sein......

Komisch ist eigentlich nur, das ähnlich Konzepte (Geräteträger, Intry, MB Trac) auf Dauer gescheitert sind.......

@ wtc

Gerade weil die Betreibe "wachsen" schlgen sie sich nicht mit irgedwelchen halbschaarigen Kompromissen rum.

Überlege mal: Weshalb sind Mähdrescher, Pflanzenschutzspritzen oder Rübenroder etc. inzwischen Spezialmaschinen,  etc......? Genau, wiel die Kombinationsmaschinen einfach nur ein schlechter Kompromiss sind....

Wenn der Xerion von Claas nicht das "private Hobby" von Helmut Claas wäre, würde es auch diese Fehlkonstruction schon lange noicht mehr geben.

Schau Dir den Markt des Xerion an. Claas verdinet nichts an dem Schlepper weil die Stückzahl viel zu klein ist. Die "Neukäufer" kaufe nur 1 mal weil das Ding eine Geldvernichtungsmaschine ist. Gebraucht udn im guten Zusatand bekommt man die Dinger fast nachgeworfen wenn man nicht aus dem Wege geht. Für den zweitkäufer sicher ne super Sache. EIn supergünstiger guter Zugschlepper for nem Grubber, aber ansonsten zu nichts zu gebrauchen.....
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Wenn die Sau keine Ferkel wirft, hat der Bauer Angst das er verhungert.
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wtc
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« Antworten #8 am: 13. Juli 2017, 22:50:53 »

Lebst du nur in der Vergangenheit? Wo Helmut Claas seinem Hobby frönt.
Der ist 90 und hat das wohl abgelegt.
Auserdem kenn ich genug Kollegen die 3, 4 oder 5 Xerions neu gekauft haben und gutes Geld gerade Heute damit verdienen.
Das sind Betriebe die zig Jahre im Lohnergeschäft Erfahrung und Erfolg haben.

Gibt eben nicht nur solche, die ein paar Jahre große Töne spucken und dann wieder weg sind vom Markt.
Auser Spesen nichts gewesen, gerade im Wirtschaftsdünger Bereich.

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Stefan
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« Antworten #9 am: 14. Juli 2017, 06:02:54 »

Wer von Euch hat eigentlich schon so einen SYN Trac vorbestellt?
Muss ja anscheinend nach Euren Aussagen ein riesen Bedarf dafür sein......

Komisch ist eigentlich nur, das ähnlich Konzepte (Geräteträger, Intry, MB Trac) auf Dauer gescheitert sind.......

@ wtc

Gerade weil die Betreibe "wachsen" schlgen sie sich nicht mit irgedwelchen halbschaarigen Kompromissen rum.

Überlege mal: Weshalb sind Mähdrescher, Pflanzenschutzspritzen oder Rübenroder etc. inzwischen Spezialmaschinen,  etc......? Genau, wiel die Kombinationsmaschinen einfach nur ein schlechter Kompromiss sind....


Ich denke, dass es sich hier um keinen Standardtraktor mit hohen Stückzahlen handelt ist klar... was man bisher sieht soll auch die Maschine weder Mähdrescher noch einen Rübenroder ersetzen.
Aber warten wir mal ab bis es noch mehr Informationen gibt.

Warum es einen Fendt GT nicht mehr gibt? Denke ich hängt vielleicht auch damit zusammen, dass Fendt von einem Großkonzern geschluckt wurde die nicht mit kleinen Stückzahlen arbeiten, er hätte auch nicht in deren Plattformstrategie gepasst und außerdem wäre die Umstellung auf ein Variogetriebe notwendig gewesen und die Erfüllung neuer Abgasnormen (bei beengtem Bauraum)...
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Georg
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« Antworten #10 am: 18. Juli 2017, 14:23:59 »

Lebst du nur in der Vergangenheit? Wo Helmut Claas seinem Hobby frönt.
Der ist 90 und hat das wohl abgelegt.
Auserdem kenn ich genug Kollegen die 3, 4 oder 5 Xerions neu gekauft haben und gutes Geld gerade Heute damit verdienen.
Das sind Betriebe die zig Jahre im Lohnergeschäft Erfahrung und Erfolg haben.

Gibt eben nicht nur solche, die ein paar Jahre große Töne spucken und dann wieder weg sind vom Markt.
Auser Spesen nichts gewesen, gerade im Wirtschaftsdünger Bereich.



Na, da freue ich mich aber doch ganz arg mit Dir, das Du 3, 4 oder sogar 5 Kollegen kennst die so gute andere Geschäfte haben, damit sie sich so ne saatengrüne Sparbüchse ohne Boden leisten können.... Grinsend
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« Antworten #11 am: 19. Juli 2017, 01:20:53 »

Na, da freue ich mich aber doch ganz arg mit Dir, das Du 3, 4 oder sogar 5 Kollegen kennst die so gute andere Geschäfte haben, damit sie sich so ne saatengrüne Sparbüchse ohne Boden leisten können.... Grinsend
Lese doch richtig, da steht das die nicht mit guten Nebengeschäften ihr Geld verdienen, sonder mit ihren Xerions.
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« Antworten #12 am: 19. Juli 2017, 08:34:38 »

So schlimm wird's schon nicht sein, sonst würde weder Claas Xerions bauen, noch die Kunden welche kaufen.
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« Antworten #13 am: 19. Juli 2017, 10:25:32 »

Ich wünsche, dass diese Firma mit ihrem Konzept Erfolg hat und endlich zum umsetzen kommt. Aber solche Ideen gab es schon oft und kamen über ein gewisses Prototypenstadium nicht hinaus.

Ausserdem fällt mr noch ein Name ein. Vielleicht kennt ihn noch einer, aus der Vergangenheit.... Pegatec

Das waren noch Zeiten....
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Georg
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« Antworten #14 am: 19. Juli 2017, 11:02:10 »

Komet, der Kerl existiert frei noch....  Grinsend Erst kürzlich hat er sich mal bei mir gemeldet und irgendwelches wirres Zeug in Telefon geblasen....  Huch

Das Problem mit diesen Spezialfahrzeugen ist eigentlich ein ganz Komisches:

Lese mal diesen Artikel der heute bie uns in der Zeitung steht:
 http://www.mainpost.de/regional/hassberge/Innenministerien-Landwirte-und-Bauern-Motorradfahrer-Toetung;art1726,9646551

Erfolg werden die Jungs mit ihrer Konstruktion nur haben wenn:

1. Das Ding mehr Leistung bringt wie am Markt verfügbare Maschinen. Ich meine mit mehr LEistung das ein Job schneller und für den Eigentümmer und Auftraggeber preisgünstiger erledigt wird oder werden kann.
2. Physik hat ihre Regeln udn auhc Grenzen. Mehr Leistung bedeutet in der Regel größer und schwerer. So wie es derzeit aussieht, setz derzeit der Gesetzgeber in Europa dem ganzen Gigantismus eindeutige Grenzen!

In Zukunft mus noch mehr wie bisher die Achslast die Breite; Länge und Höhe eines Fahrzeuges beachtet werden. Was hilft die Superduper Maschine im Angebot wenn man sie nicht mehr oder nur unter erhablichen Aufwand (Kosten!) zum Einsatzort bringen kann/darf?

Schönes Beispiel ist ja diese Mähdreschergeschichte.... Es hat bisher ein soganntes "Bayernpacket" für Drescher bis 3,50 Außenbreite gegeben. Nun hat der Landrat unseres Landkreises aufgrund eines Unfalles im letzen Winter alle Genehmigungen eingezogen.
Im Moment ist das "Hobby" der Rennleitung unseres Landkreises, Mähdrescher in die Zwangspause zu schicken..

Sebstfahrende Rübenroder sind in der Regel mit 3 Fahrer besetzt udn fahren in der Saison rund um die Uhr. Alles für viel Geld mit Navis Digitalen Karten in der MAschine etc. super geplant. Die Fahrer finden selst in der NAcht und bei Nebel die Felder ohen fremde Hilfe die gerodet werdne müssen.
Das ist nun vorbei! Jetzt muss da jemand mit dem Auto voraussfahren..... Kalkulierte Mehrkosten von ca 50 Euro das ha. Und das alles bei grenzwertigen Rübenpreisen....
Ergebnis: Die Selbstfahrer und andere Spezialmonster nach Russland verkaufen udn wieder "klein" anfangen....?!?!?!?!?
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