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Autor Thema: Vernünftige Nutzung von 5ha Fläche?  (Gelesen 12477 mal)
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Bernhard198
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« am: 31. Oktober 2016, 15:54:59 »

Hallo liebe Leute!

Ausgangslage:
Ich bin knapp 30 Jahre alt und möchte/soll/muss/darf im Laufe der nächsten Jahren das elterliche Haus übernehmen. Es handelt  sich um eine momentan verpachtete Kleinlandwirtschaft mit ca 5ha Grünland und 1,5ha Wald (alles Rundherum und zusammenhängend). Ich denke schon einige Zeit darüber nach wie ich diese Grundstücke nutzen kann.

Standort: OÖ ca. 10km entfernt von der nächsten Stadt, 60km nach Linz. Gemeinde mit ~2000 Einwohnern auf ca 550m Höhe.

Es sind  Maschinen und kleine Traktoren (650er,15er,18er) vorhanden um das Grünland zu bearbeiten - diese reichen aus für die 5ha. - mehr aber auch nicht. Stall ist keiner vorhanden, auch anderer Lagerplatz für Ernte ect. nicht bzw. nur sehr begrenzt.

Meine Vorstellungen:

Ich möchte den mir zur Verfügung stehenden Grund und Boden so vernünftig wie möglich nutzen/bewirtschaften.

Vernünftig heißt für mich:
   • Das ganze muss sich selbst finanzieren
   • möglichst Umweltverträglich sein
   • erträglicher Arbeitsaufwand
   • auch mal ein paar Tage nicht SELBST vor Ort sein zu können/müssen

Ich bin der Meinung dass es zu 4 x Silieren/Jahr und Maisanbau bis nichts mehr wächst auch noch Alternativen geben muss!

Ich bin mir darüber im klaren das so ein Hobby sehr viel Engagement braucht - und bin sehr gern bereit dieses zu investieren! - Sofern es für mich Sinn ergibt.

Meine Fragen:
   • Was/Wie sind eure Erfahrungen mit Betriebsgrößen die vergleichbar sind?
   • Wie macht ihr das?
   • Welche Nutzungsformen sind möglich/sinnvoll/unsinn,…? Gerne auch unkonventionelle Sachen!

Besten Dank schon mal im Voraus für eure Beiträge!
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Georg
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« Antworten #1 am: 31. Oktober 2016, 23:11:51 »

möglichst teuer verpachten und die PAachteinnahmen beim Heurigen unter die Leute bringen! Mit Sicherheit der größte Spass, wenn Du bei ner guten Brotzeit und nem noch besseren Wein Deinem Pächter zuschaust wie er sich abrackert.......
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Wenn die Sau keine Ferkel wirft, hat der Bauer Angst das er verhungert.
Wenn die Sau zu viele Ferkel wirft, hat der Bauer Angst das die Ferkel verhungern,
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« Antworten #2 am: 01. November 2016, 04:57:03 »

Dem ist nichts hinzuzufügen!
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Tyrolens
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« Antworten #3 am: 01. November 2016, 09:54:35 »

Kommt auch drauf an, wie die Pachtpreise aussehen. Klingt so, als wäre das keine Region, wo pro ha 1.500 Euro über den Tisch wandern.
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Georg
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« Antworten #4 am: 01. November 2016, 16:25:45 »

Kommt auch drauf an, wie die Pachtpreise aussehen. Klingt so, als wäre das keine Region, wo pro ha 1.500 Euro über den Tisch wandern.
Wenn er für seine 5 ha 1000 Euro Gesamtpacht bekommt, kann er 20 mal im Jahr ausgiebig zu Heurigen gehen und geht gut angesoffen heim ins Bett und kann gut und ruhig schlafen...
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benji88
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« Antworten #5 am: 03. November 2016, 13:50:13 »

Lass das einfach verpachtet und geh gut Essen drum...

Beachte:
Du hast geschrieben die Flächen sind aktuell verpachtet: Der aktuelle Pächter wird angefressen sein
Wie siehts steuerlich aus wennst du die Flächen nimmst?
Tierhaltung wohl nicht ideal wenn du nur begrenzt Zeit hast/dir nehmen willst
Spezialkulturen: Keine Maschinen dafür, alles machen zu lassen ist wohl sinnlos auch von den Kosten her wohl nicht rentabel

"Ich bin der Meinung dass es zu 4 x Silieren/Jahr und Maisanbau bis nichts mehr wächst auch noch Alternativen geben muss!"

Dazu: Rate mal warum es so viele Betriebe machen:
Mais: anbauen, Düngen, 1x Pflanzenschutz, fertig Kultur. WEILS EINFACH IST. Zusätzlich im Silo als Futter sehr wichtig!
4x Silieren Grünland: Das macht man weil man das Futter braucht!!
Wenn du Tierhalter wärst würde dir das Futter auch nicht vom Himmel fallen.

Wenn du da ökologisch und bio und demeter und sonstiges Alternativprogramm fahren willst bedeutet das INTENSIV viel Arbeit und auch Kosten.

Wie Georg gesagt hat: Nimm den Pacht und knall dir den Ein oder Anderen in die Birne und guck beim Bearbeiten zu. Hast vermutlich mehr von als von Ärger mit dem Vorpächter, steuerlichen Nerven, betriebswirtschafliche Überlegungen für 5ha, und natürlich weniger Freizeit

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Tyrolens
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« Antworten #6 am: 05. November 2016, 12:14:11 »

Na ja, bissl Bioweizen anzubauen ist jetzt nicht so viel Arbeit.

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benji88
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« Antworten #7 am: 08. November 2016, 16:37:35 »

Na ja, bissl Bioweizen anzubauen ist jetzt nicht so viel Arbeit.




no jo...

Wie gesagt Schreibkram, Steuern, dann geht da Bioweizen daneben mit kaum Ertrag...
Saatgut hast braucht, Diesel, Striegeln, Rep-Kosten bei den Maschinen, Lohner ders drischt... Kostet alles. bei ner Missernte mit 2000 kg Ertrag bringen da de 5 ha 1500-2000Euronen... Rechne Drescher, Saatgut Diesel und a weng was für Rep Kosten ab dann is da weniger über als wennst verpachtet hast. UNd Arbeit hattest ja a no damit.

Solltest doch gut laufen und du Gewinn machen interessiert sich sicher der Fiskus auch dafür (wennst Arbeiten gehst nebenher steigt deine EKST) und Beiträge Kontrollstellen und und und..
Da muss die Liebe zum Hobby schon groß sein das man sich das so antut. Ist ja Schreibkram und und und a ordentlich.
Jeder Landwirt weiß das heutzutage viel Büroarbeit dahinter steckt und Kontrollen und und und...

Sollten die Flächen dann aktuell noch keine BIO Flächen sein bist sowieso mal Umsteller und damit gibts mal nicht die BIO Preise standartmäßig.
Da es ja jetzt als Grünland bewirtschaftet wird: Geben die Flächen überhaupt was her für Ackerbau??? Wenn da grad mal nur Steine drunter sind oder andere Faktoren wie Zugänglichkeit für Drescher etc nicht gegeben sind ist das mit Ackerland noch schwieriger.

Aber die Faktoren kennen wir ja nicht
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