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Autor Thema: Bauernsterben in Österreich  (Gelesen 8325 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Hadi
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« am: 02. September 2007, 15:11:23 »

Wie ich heute aus den diversen Zeitungen erfahren habe hören in Österreich Pro Tag bereits 9 Milch-Bauern auf. Seit dem EU Beitritt vor 12 Jahren sind von damals knapp 80000 Bauern nurmehr 38000 übriggeblieben.

Wie sieht es da zb in unseren nachbarländern aus?? Geht es den Bauern in Österreich wirklich so schlecht??

lg Hadi
« Letzte Änderung: 12. September 2007, 15:43:47 von Gejack » Gespeichert

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Gery79
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« Antworten #1 am: 02. September 2007, 20:59:04 »

Ich würde sagen manchen Bauern geht es sicher ned schlecht. Ein Teil hört auf da kein Nachfolger, ein Teil müsste sehr viel investieren um die ganzen Richtlinien und Vorschriften erfüllen zu können, ein Teil ist massivst verschuldet, usw... da bleiben halt nimma viel über.


Mfg Gerald
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« Antworten #2 am: 02. September 2007, 21:26:09 »

Servus,


Sind da auch jene Betriebe, die mangels Nachfolger gleitend mit dem Pensionsantritts des Betriebsleiters aufgelassen werden? Das sind bei uns nämlic die meisten. VAter geht in Pension, Sohn arbeitet auswärts und hat auch kein Interesse, in die Landwirtschaft einzusteigen.


Viele Grüße

Thomas
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« Antworten #3 am: 02. September 2007, 22:10:50 »

hi

ich denke das große bauensterben wird erst kommen wenn irgendwann mal die eu förderungen zu ende sind.

sg
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« Antworten #4 am: 02. September 2007, 22:14:50 »

Zum anderen stellt sich aber auch die Frage, ob in Zukunft weniger Flächen bewirtschaftet werden. Gerade für Alpine Regionen ist das eine wichtige Frage,weil hier ja doch einige Tourismusregionen in erster Linie von der schönen Kulturlandschaft leben.

Viele Grüße

Thomas
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« Antworten #5 am: 02. September 2007, 22:32:08 »

hi

ich denke das große bauensterben wird erst kommen wenn irgendwann mal die eu förderungen zu ende sind.

sg


Ich bin sofort dafür die Förderungen einzustellen. Ich hoffe dass es 2013 soweit ist, aber ich glaube es wird nicht der Fall sein, denn solange Förderungen bezahlt werden, kann man die Landwirte kontrollieren und steuern.


Mfg Gerald
« Letzte Änderung: 02. September 2007, 22:35:00 von Gery79 » Gespeichert
Ede
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« Antworten #6 am: 03. September 2007, 00:28:39 »

Moin,
die Subventionen werden mit Sicherheit nicht gestrichen. Wie Gery schon sagte, zum einen weil man uns dadurch steuern kann, zum anderen: Was sollen all die machen, die die Subventionen verwalten, verteilen und die Einhaltung der Regeln kontrollieren?

Sie werden sicher abgeschmolzen, aber nur bis kurz über eine Schmerzgrenze, unter der es einfacher ist, auf die Subs zu verzichten und dann aber auch den Mehraufwand im Betrieb für spezielle Aufzeichnungen etc. nicht mehr hat...

MfG
Ede
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MfG
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Jochen
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« Antworten #7 am: 03. September 2007, 13:47:30 »

Hi

Ich glaub die nächste sterbewelle geht wahrscheindlich 2013 rund - dort sind etliche öpul betriebe wieder komplett zu pachten, weil kein nachfolger da ist, und die leute älter werden und viele nimma mögen, bzw. viele kleinbetriebe die eltern noch bis zu pension bewirtschaften ev. etwas länger und dann wird sichs aber aufhören



mfg
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Claascougar
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« Antworten #8 am: 03. September 2007, 14:03:28 »

Hallo!

Ein Großteil der Bauern die in den Jahren seit dem EU-Beitritt aufgehört haben, bei denen ist der Frust über den Bürokratismus und die Kontolliererei (Schikanierei) schuld an dem Ganzen Dilemma.

Man hat uns abhängig gemacht den "Freien Bauer" gibts nicht mehr,dabei wären wir die mächtigste Berufsgruppe der Welt!!!!!

Auch das überzogene Tierschutzgesetz hat viele zum aufgeben bewogen,am leichtesten bei der Übergabe.
Jetzt diktiert man den Dirktvermarktern wieder die unsinnige Auflage eines eigenen Büroraumes für den Tierarzt und soweiter und sofort. Die Bürokraten brauchen ja auf unsere Kosten eine Beschäftigung!!!!!!!!

Na und dann melden sich gleich die Sozies und Grünen : Der Pröll ist schuld!!

Unsere einzige Chance das wir wieder Frei werden ist (man sollte es nicht sagen und wollen) eine Hungersnot dann hört sich die ganze Sekkiererei von selber auf.
Wie nervös der ganze Markt reagiert wenn es mal knapp wird merkt man ja jetzt zur Zeit!!!!

Schön langsam frage ich mich wo die freie Marktwirtschaft ist. Für uns Bauern zählt die ja anscheinend nicht . Wir bekommen den Preis ( Getreide, Schlachttiere usw.) ja diktiert.


liebe Grüsse Kai
« Letzte Änderung: 03. September 2007, 14:06:01 von Claascougar » Gespeichert
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