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Autor Thema: Zwischenfrucht Feldfutter  (Gelesen 15862 mal)
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Deerer_001
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« am: 25. Januar 2013, 17:27:43 »

Servus zusammen!


Ike hab da mal ne Frage  Zwinkernd

Ich möchte nach der Gerste noch eine einjährige Feldfuttermischung als Zwischenfrucht bauen und
im Herbst noch 1, wenns gut geht, 2 Schnitte machen.  Grinsend

Meine Frage: Kann ich das Feldfutter als Sommerbegrünung geltend machen oder
geht dass durch die Nutzung nicht oder liege ich ganz daneben?  Huch

Vielen Dank im Voraus!

MfG
Mike
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« Antworten #1 am: 26. Januar 2013, 22:30:46 »

Klar geht das.
Sinn macht die Aktion so oder so. Musst nur schauen, dass es im Herbst genug zu mähen gibt und auch wider ein bisschen was nachwächst.
Realistisch ist wohl ein Schnitt im Herbst und einer im Frühling. Zwei Schnitte im ersten Jahr halte ich für nicht machbar.
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Peter28
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Peter28


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« Antworten #2 am: 27. Januar 2013, 08:44:55 »

Wir bauen seit Jahren nach der Braugerste oder auch noch nach Weizen Weidelgras an ( agravit 020) und fahren immer zwei Schnitte - nach Braugerste meistens drei ab. Wir holen in normalen Jahren so um die 15 Tonnen TM Gras vom Hektar Zwischenfrucht. Natürlich ist eine gute Nährstoffversorgung wichtig! Der Mais, der dann im Frühjahr auf die Flächen kommt, steht den anderen auch nicht nach!
Problem ist im Herbst aber schon, wenn es eher nass ist, Verdichtungen sind dann hald vorprogrammiert!
Haben jetzt ein Feld mit Dauerwiese eingesät und als Zwischenfrucht nach Gerste eine Mischung von Plantera (Baywa) gesät. So haben wir im Frühjahr nicht so viel Stress mit silieren und dann schnell Mais bauen!
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maegger
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« Antworten #3 am: 27. Januar 2013, 11:04:57 »

Respekt du hast bei 2 Schnitten fast den gleichen Ertrag wie Silomais im Durchschnitt bringt. Also wir schaffen selbst die 150 dt Trockenmasse bei unseren Wechselwiesen nicht! Obwohl ich auch dazu sagen muss das wir klimatisch benachteiligt sind.

auch beachtlich ist der N Bedarf einer solchen Bewirtschaftung.
 
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Jochen
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« Antworten #4 am: 27. Januar 2013, 14:34:54 »

Hallo

Je nach Witterung sind 2 Schnitte machbar, nur sollte das eine Frühreife Gerste sein und der Regen muß passen ...
2012 war´s möglich mit Weidelgras  Zwinkernd
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Peter28
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Peter28


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« Antworten #5 am: 28. Januar 2013, 04:46:21 »

Also die 15 Tonnen fahren wir nur bei guten Jahren ab nicht in einem Normalen Jahr ( will jetzt nicht übertreiben) und dann sind es mind. zwei bis drei Schnitte im Herbst und dann einer im Frühjahr.
Die Maiserträge liegen bei uns so im Schnitt bei 17 Tonnen TM/ ha. Variiert aber auch je nach Jahr von unter 10 Tonnen bis 22 Tonnen.
Man darf das Potential von einer Grasmischung nicht unterschätzen, da holst du in einem ganzen Jahr ( also 5 Schnitte )mehr runter als bei Mais. Ist natürlich auch teurer und Arbeitsaufwendiger.
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maegger
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« Antworten #6 am: 28. Januar 2013, 08:01:35 »

Naja, 150dt tm bei einer neueinsaat sind trozdem ziemlich extrem unsere Landwirte hier schaffen auf den Dauerwiesen nicht mal die hälfte, wie viel Stickstoff bringt ihr aus ?  Sollten dann ja um die 300 kgha^-1
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Peter28
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Peter28


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« Antworten #7 am: 28. Januar 2013, 08:46:40 »

ca.120kg N/ha und Schnitt
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Jochen
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« Antworten #8 am: 28. Januar 2013, 11:05:52 »

Hallo

120kg Rein N pro Schnitt? sind also bei 5 Schnitten 600kg Rein N?
Welches Wasserrechtsgesetzt gibt das her?  Schockiert

bei uns ist bei viel viel weniger Schluß ...

Das Gras mehr liefern kann an reiner TM mag stimmen, aber bei den Kosten bist Mais besser dran
TM Erträge vom Silomais liegen hier aber auch höher wie bei dir Peter Zwinkernd und das mit etwas weniger N - der allein macht´s auch nicht
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Tyrolens
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« Antworten #9 am: 28. Januar 2013, 11:47:41 »

Es hängt doch auch davon ab, wie du deine Tiere fütterst.

Ist schon interessant, mit dem N. Der eine düngt 600 kg und hat kaum Nmin, der andere 200 kg und schon da krasse Verluste.
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Peter28
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Peter28


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« Antworten #10 am: 28. Januar 2013, 12:21:17 »

Von den kosten her stimmt es, da bist du mim Mais günstiger! Aber es geht hald nicht jedes  Jahr Mais und vor allem bringt es nicht viel, den Kühen
eine Ration mit zu viel Mais zu füttern
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Jochen
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« Antworten #11 am: 28. Januar 2013, 13:53:35 »

Es hängt doch auch davon ab, wie du deine Tiere fütterst.

Ist schon interessant, mit dem N. Der eine düngt 600 kg und hat kaum Nmin, der andere 200 kg und schon da krasse Verluste.


Das ist relativ, wenn ich mir anschaue was manche da für eine Grassilage machen da ist jede Maissilage sinnvoller

Die Kostenfrage ob Gras oder Mais ist vorallem bei BGA´s wichtig  Zwinkernd

Aber 600kg sind rechtlich in Ö nicht möglich Zwinkernd
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« Antworten #12 am: 28. Januar 2013, 14:12:45 »

Rechtlich ist vieles nicht möglich. Zwinkernd

Ich kenne Mais, der schon am Spross zu gammeln beginnt, insofern.


im Prinzip ist ja alles, was bissl die Maisfruchtfolge auflockert, sehr willkommen. Schade ist halt, dass die Untersaaten bei Mais nicht so prickelnd funktionieren.

Was ist denn nun als Folgefrucht nach Gerste angedacht? Weidelgras?
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« Antworten #13 am: 28. Januar 2013, 23:54:03 »

Serus!

Ich bedanke mich mal für eure Antworten, will aber die Diskussion nicht aufhalten, da mich das Thema sehr interessiert Smiley

lg
mike
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benji88
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« Antworten #14 am: 29. Januar 2013, 13:50:19 »

Das ist relativ, wenn ich mir anschaue was manche da für eine Grassilage machen da ist jede Maissilage sinnvoller

Die Kostenfrage ob Gras oder Mais ist vorallem bei BGA´s wichtig  Zwinkernd

Aber 600kg sind rechtlich in Ö nicht möglich Zwinkernd

600kg N ist rechtlich in Ö nicht möglich das ist Richtig...

Zur Kostenfrage bei den BGAs:

Die müssen sich warm anziehen...Mais habe ich heuer mit 185/t exl bei 30% Feuchte gehandelt... Da wird das Gras für BGAs sicherlich wieder ineressant, auch wenn sies nicht so ganz mögen...

Trockenmaisankaufspreis hat im Dezember bei 260/t exkl gelegen... Das kann sich keine Biogas auf Dauer leisten...
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