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Autor Thema: finanzkrise und die auswirkung auf die landwirtschaft  (Gelesen 67835 mal)
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Tyrolens
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« Antworten #15 am: 16. Januar 2012, 10:25:58 »

In den USA war die Schere zwischen Arm und Reich immer schon größer. Es gab immer schon Armenviertel und Menschen, die wegen mangelnder medizinischer Versorgung (zb wegen fehlender Zahnbehandlung) starben. Vor 50 Jahren worden ja noch nicht mal alle Amerikaner als Menschen anerkannt.
Aber auch in Kanada ist nicht alles rosig. Auch dort gibt es Regionen, die eher an Russland als an Nordamerika wie wir es uns vorstellen, erinnern.
Trotzdem kann die Lebensqualität in den USA sehr hoch sein (höher als bei uns). Jeder USA-Reisende wird das bestätigen.

Eigentlich war das Verhältnis von EUR zu USD auf einen Wechselkurs von 1/1 vorgesehen. Durch den starken EUR sollte  die US-Außenhandelsbilanz profitieren. Und wieder die Frage: Wo ist die Krise? Der NASDAQ lag Mittel 2007 bei 2800 Punkten, Anfang 2009 bei 1300 Punkten und heute liegt er bei 2700 Punkten. General Motors, 2008 schon fast pleite und völlig am Ende, ist heute wieder der größte Automobilhersteller der Welt. Bei John Deere sieht es ja auch super aus.

Und Oberstleutnant Sanftleben hat natürlich vollkommen Recht.
« Letzte Änderung: 16. Januar 2012, 10:43:46 von Tyrolens » Gespeichert

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« Antworten #16 am: 16. Januar 2012, 12:29:56 »

es sprach thomas der globetrotter.

in wievielen von den ländern, die du in diversen threads beschreibst, du wohl selber schon gelebt hast?
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hubsl
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« Antworten #17 am: 16. Januar 2012, 13:56:22 »

die krise ist bei uns ja noch nicht bei den leuten angekommen, wir sind am vorabend. griechenland ist ein erster kleiner vorgeschmack, obwohl die noch von den reicheren staaten unterstützt werden.
wenn man aber weiß wie sich die lage zu entwickeln beginnt, kann man risiken besser abschätzen und danach handeln.

die staaten haben die letzte krise abgefangen indem sie massiv neue schulden gemacht haben. jetzt kommen aber etliche krisen auf uns zu und die staaten haben keine möglichkeit mehr mit mehr schulden auf diese krisen zu reagieren, im gegenteil die ersten staaten in europa sind pleite oder auf dem weg dorthin, bevölkerung im generalstreik oder bereits gewaltbereit auf den strassen.

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Georg
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« Antworten #18 am: 16. Januar 2012, 14:12:59 »

hubsl

Ich brauch da keine "manipulierten" sensations Journalisten um mich zu informieren und mit offen Augen zu sehen was Sache ist.

Ganz "nebebei" mache ich auch Geschäfte in ca 50 Ländern. Ganz "nebenbei" bereise ich ca 30 Länder im Jahr ein oder 2 mal und sehe auch so seit 20 Jahren Veränderungen und Entwicklungen.
Grundsätzlich:
Keiner braucht sich Sorgen zu machen, das die Leute, und Familien die Geld/Kapital haben Ihr Vermögen verlieren. Jungbauer hats ja schon erwähnt!
Als kleines Bsipiel: Als Quelle pleite ging und Frau Schickdanz viel Geld verloren hat, haben die Journlisten in alle Zeitungen geschreiben das die arme Mödelein nun biem Aldi einkaufen gehen muss. Ganz nebenbei war damals udn ist noch heute Frau Schickdanz Besitzerin eines Landiwrtschaftlichen Betreibes in Chile mit 4000 ha und 2000 Milchkühen in einer Gegend von Chile wo 1200 dz/ha Zuckerrüben und 120 dz Weizen/ha wachsen....

Das Problem ist in meinen Augen ein Grundsätzliches.
Anscheinend will das Kapital bzw der Geldadel (nicht die Neureichen wie Bill Gates, Mark Zuckberg etc.)eine Reform des Gesellschaftssystems so wie es eigentlich ursprünglich war und in vielen Ländern immer noch ist.
Mit ursprünglich meine ich, die Gesellschaft auf den Stand von vor der Industraliesierung bzw. so um vor 1900 zurückzuführen!

Bis vor der Zeit Industrialiseirung ja sogar bis eingentlich nach dem 2. Weltkreig waren die sozialen Verhältnisse so einigermaßen klar!

Das gabs "die da Oben" und "wir da Unten"!

Ich meine damit es gab bies dahin die "reigierenden" wie Kaiser, Könige, Herzöge, Barone, Grafen udn vor allen Dignen die Kirchenfürsten, und für diese Herrschaften musste der Rest der Menschaheit "buckeln".

OK, das ist ja im Prinzip noch heute genau so! aber durch die "veramerikanisierte soziale Freiheit" sind vor allen Dingen die buckelneden Menschen wesentlich freier und unabhängiger! Eine Kapitaltumverteilung wie derzeit an Einen "Lausbuben" wie Facebookgründer Mark Zuckberg mit über 100 Milliarden Euro vermögen wäre bis vor ca. 50 Jahren einfach nocht möglich gewesen. Auch wenn sich die Geldmenge insgesammt ja ständig erhöht, aber das so einer wie Zuckberg innerhalb von 5 Jahren ein Vermögen höher, wie das Vermögen von z.B. Fürst Licchtenstein anhäuft!
Oder mal ein ganz einfaches Beispiel! Schau mal heute auf nen Parkplatz einer "normalen" Firma. Kannst Du da heute noch das Auto des Chefs/Eigentümmers aus den Autos der Mitarbeiter rauskennen? Ich meist nicht mehr!
Übrigens, ich finde das auch OK so.
Das finden aber nicht sehr viele Geschäftsinhaber aush so OK. Bis vor ca 30 Jahren hat man am Auto, an der Büroeinrichtung, am Privathaus udn am Pelzmantel der Ehefrau gesehen wer der Chef ist udn wer für den Chef buckelt! Heute ist es schon manchmal so, das man es wieder sieht, aber daran das der Eigentümmer, Chef das kelinere Auto fährt um am Monatsende die Kosten für die Löhne der Mitarbeiter bereitstellen zu können!
OK, das klingt nurn vieleicht ad hoc übertrieben, ist aber mehr und mehr so , wenn Du mal genauer hinschaust!

Sowas läßt sich der "echte Adel und auch der Geldadel" auf die Dauer nicht bieten! Nach wie vor steht die Regel: "Geld regiert die Welt"!!!

So wie ich die allgemeine Enwicklung sehe, udn die "echten Zahlen" sagen es ja auch aus, wird derzeit vom Geldadel sehr stark daran gearbeitet, da wieder so ne "gewisse Ordnung" reinzubringen!

Merke: "Das Kapital läßt sich nicht sein Kaital abnehmen" Der Geldadel kann lange zuschauen, schlägt aber dann irgendwann mal wieder zurück! Und anscheinend schlägt er derzeit ganz kräftig um sich!
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Wenn die Sau keine Ferkel wirft, hat der Bauer Angst das er verhungert.
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« Antworten #19 am: 16. Januar 2012, 14:15:23 »

Hubsl das was du gesagt der Ausgleich zwischen Arm und Reich - den wird´s nie geben und der wird nie Funktionieren

du wirst kein Steuersystem finden - die Flüchten dir alle auf irgendeine Insel oder sonst in eine Steueroase und du hast nicht mal die 25% Kest die du derzeit bei div. Anlagen hast als Staat

Oder willst du dem Deutschen echt zumuten das die ganze Europa mit erhalten?
Frankreich kann das so nicht die sind mit dem AA+ eigentlich immer noch zu hoch eingestuft - das wird noch ein Sorgenkind werden

Und wenn Frau Merkel nicht bald in der EU auf den Tisch haut das es rapelt in der Kiste geht das so den Bach runter
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Tyrolens
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« Antworten #20 am: 16. Januar 2012, 15:36:39 »

es sprach thomas der globetrotter.

in wievielen von den ländern, die du in diversen threads beschreibst, du wohl selber schon gelebt hast?

Ja schön. Was willst'n jetzt? Einige Länder kenne ich wohl recht gut, aber ich würde nie behaupten, ein Experte zu sein. Solche Experten gibt's nämlich grundsätzlich so gut wie gar nicht, beziehungsweise ist es halt wie überall: Zwei Experten - drei Meinungen. Daher finde ich solche Aussage wie die deine ziemlich entbehrlich, weil sie nicht argumentieren, sondern mundtot machen sollen. Ich glaube, du kommst aus Bayern und wann sich ein Bayer den Mund verbieten lässt, das weiß du selbst besser als ich. Nämlich gar nie. Also was soll der Schmarrn? Soll ich mein Maul halten und den Aussagen irgendeines dahergelaufenen Journalisten oder gar Provinzpolitikers glauben? Da versuche ich lieber, mir selbst einen Reim auf die Sache zu machen und sollte ich falsch liegen, ist mir das auch noch lieber, als mich von irgend jemanden manipulieren zu lassen.

Gut fände ich, wenn du mal deine Meinung zur aktuellen Situation abgeben würdest. Das wäre konstruktiv.


Georg hat nicht ganz unrecht, aber übertriebt vielleicht. Fest steht, dass der Großteil der Bevölkerung in großem Wohlstand lebt. Fragt mal eure Eltern wie es vor 40 Jahren war. Fernseher gab es einen im Dorf und der stand im Wirtshaus, Auto hatte eh niemand und wer ein Moped hatte, der war schon wer. Es stimmt, dass sich das langsam wieder ändert. Die Reallöhne sinken bekanntlich seit einigen Jahren und  wenn man mit ehrlichen Vorgesetzten spricht, geben die auch zu, dass man eigentlich um zB 10.000 Euro p.a. weniger verdient als man früher in selber Position verdient hätte.
Da Georg ein Beispiel als der Landwirtschaft brachte: Es gibt da einige, die sagen, dass es heute schlimmer ist, als zur Zeit der Feudalherrschaft. Um 1900 hatten die adeligen Rittergüter, in Summe 55, im Königreich Sachsen im Schnitt eine Fläche von 298 ha, am größten waren die Güter Oberau mit 488 ha. Und heute? Heute gibt es dort 15 Agrargenossenschaften mit einer Betriebsgröße von 1.000 ha bis 5.000 ha.
Somit kann man schon sagen, dass sich das Kapital wieder zu konzentrieren beginnt.
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« Antworten #21 am: 16. Januar 2012, 17:11:48 »

Um 1900 hatten die adeligen Rittergüter, in Summe 55, im Königreich Sachsen im Schnitt eine Fläche von 298 ha, am größten waren die Güter Oberau mit 488 ha. Und heute? Heute gibt es dort 15 Agrargenossenschaften mit einer Betriebsgröße von 1.000 ha bis 5.000 ha.
Somit kann man schon sagen, dass sich das Kapital wieder zu konzentrieren beginnt.


Haben die Agrargenossenschaften etwa alle ihre Fläche im Eigentum??? Das glaube ich nunmal gar nicht!
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MfG
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« Antworten #22 am: 16. Januar 2012, 17:14:04 »

@tyrolens
geld konzentriert sich zusehends.
und geld wirft zinsen und zinseszinsen ohne zutun ab und so vermehrt sich geld bei denen die sehr viel haben exponentiell mehr als bei denen die wenig haben.
@jochen
da bin ich auch voll deiner meinung, ich denke du hast mich missverstanden.
du solltest es gesamtheitlich sehen, nicht auf einzelne bezogen.
@georg
auch du hast mich nicht ganz verstanden.
du hast aber mit deinen aussagen auch vollkommen recht.
zb. mit dem alten geldadel(bilderberger,...)der nach mehr macht strebt- siehe aktuell in den usa.
wichtig wär aber doch mal eine reindustrialisierung der westlichen welt.
mit lauter bürokraten und geistiger arbeit lässt sich kein stabiler krisensicherer wohlstand aufbauen.
das problem ist auch dass derzeit gleich mehrere krisen auf uns zu kommen die unsere überschuldeten staaten meiner meinung nach sehr schwierig in den griff bekommen werden.
es wird gewaltige veränderungen geben müssen. wir leben in einer sehr interessanten und spannenden zeit.
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Georg
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« Antworten #23 am: 16. Januar 2012, 17:33:56 »

Hallo Thomas

Das war schon etwas meine Absicht, in meinem Beitrag bildlich zu übertreiben. Wobei ich persönlich der Meinung bin, das ich noch zu wenig übertrieben habe! Dein Beispiel mit den Betriebsgrößen in Sachsen zeigt ja die realen Tatsachen.....

Und es ist auch so wie Du schreibst bie den Reallöhnen! Wenn man Inflationsbereinigt die industreiarbeiterlöhne in Deutschland anschaut, haben die sich seit 2006 um bis zu 30%  real reduziert!
der von mir genannte Prozess ist also schon voll im Gange! Der Geldadel wird das ausreizen bis aufs Messer! Bestes Beispiel ist ja wie schon von Hubls erwähnt die USA! oder Argentinien! Da haben auch die Estanzieros das LAnd 2003 sogar bis in die Pleite getrieben. Die großen Estanzeiros stehen nach wir vor gut da und leben in ihrer lleine feudalen Welt! Ich war aber schockiert über die Slums am Stadtrand von Buenos Aires als ich im Dezember dort war. Diese Leute träumen von den besseren Zeiten in den 80er 90 er Jahren , gehen jeden Tag zum Demonstrieren auf die Straße. es hilft aber nichts!

Ich war da im Dezember bei nem Bekannten so 80 km auerhalb Buenos Aires auf einer Farm. Wie ich 1985 dort war, wurde dort auf ca 5000 ha Gemüse angebaut. Beschäftigt waren in Spitzenzeiten bis zu 5000 Leute. Jetzt sthet auf den Flächen Soja, Weizen und Mais. 4 Festangestellte Traktorfahrer.
Als ich fragte was da los ist, antwortete mir der Estanziero:
Die Gewerkschaften haben in dne 90 er JAhren ständig die Löhne nach oben getreiben das am Ende die löhne den gesamten Profit aufgefreesen haben. Es gab nur eine Konsequenz, mit dem Gemüsebau aufzuhören udn Auf Mähdruschfrüchte umzustellen.
Ich fragte wo denn nun die Leute sind: Er sagte meir, das ich an denen am Stadtrand vorbei gefahren sind. In den Slums leben seine ehmaligen Arbeiter und ihre Kinder! Die Gewerkschaften und die sozialistischeReigierung unter Kirchner hat den Leuten zum Stimmerfang Wunder versprochen die sie halt nicht halten konnten.
In meinen Augen ein Drama! In Greichenland ist ja eigentlich auch schn soweit! Korrupte Gewerkschaften und Regeirungen haben als Wahlgeschenke das LAnd in den Ruin getrieben!
Diese Rettungsschirme und sonst noch was, ich könnte lachen wenn´s nicht so traurig wäre! Was glauben eigentlich die Politker? Das der Geldadel den greichen 50% der Schulden erläßt! Nur damit die ihren Sodam udn Gomorrah weiter treiben können? Das wir d nie und nimmer was! Gerade an Griechenland wird die Geldmaffia ein Example statuieren und das Land und vor allen Dingen die Bevölkerung dort an den Abgrund jagen! Ihr werdet doch nicht im Ernst glauben das Fürst Lichtenstein oder Turn udn Taxis oder sonst noch wer, daran interessiert sind, das es der grichsichen Bevölkerung besonders gut geht! Wozu brauch die 20 Euro die Stunde? Die können doch die Touristen auch für 5 Euro  oder 3 Euro in der Stunde bedienen?
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« Antworten #24 am: 16. Januar 2012, 18:34:58 »

Haben die Agrargenossenschaften etwa alle ihre Fläche im Eigentum??? Das glaube ich nunmal gar nicht!

Das ist freilich ganz unterschiedlich, je nach dem, was mit den alten LPGs geschah sind die Eigentumsanteile aber teilweise ziemlich hoch. Nimmt man aber die Agrar-GmbHs und -Ags dazu, wird die Sache schon eindeutiger. das Eigentum wird auch immer mehr, weil die BVVG bis 2025 alles verkauft haben muss/sollte.
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« Antworten #25 am: 16. Januar 2012, 23:50:51 »

Glaubt nicht alles was Hr. Müller so von sich gibt! Georg hat schon Recht, der ist "Sensationspopulist" und mit jeder Einschaltung im TV hat er mehr Leute, die sich von ihm und seinen Weltuntergangs-Theorien "blenden" lassen und mal auf seine Homepage klicken! Bessere Werbung gibts nicht! Zwinkernd
Als einzig halbwegs "fundierten" Beitrag, den man hier in diesem Thread von ihm gesehen hat, würde ich den letzten nennen. Man braucht sich doch nur mal anzuschauen was er so von sich gibt. In einem Beitrag geht alles dem "finalen Ende" zu und im nächsten sagt er, dass es völlig offen ist, was mit dem DAX weiter passiert....
Eines könnt ihr mir glauben, wenn der Euro tatsächlich explodieren sollte wird er nicht nur Europa killen sondern noch einige andere "große Wirtschaftsmächte" mit in den Ruin reißen. Unser System ist so aufgebaut, dass es nur mit ständigem Wachstum funktioniert. Dieses Wachstum wird durch den Geldadel finanziert. Dabei wird ihr Vermögen immer größer und größer. Solange sich "das Rad dreht" (meist so an die 50 bis max. 70 Jahre), cashen die iab. Wenn nix mehr zu holen is, weil der Bürger nicht mehr nachkommt, wird das System in den Crash geschickt und von vorne begonnen. Für den Neubeginn gibts mehrere Varianten, welche es final wird werden wir sehen. Auf keinen Fall aber glaube ich, dass der Geldadel (jene Leute die ich in meinem ersten Beitrag gemeint habe) die Zeche zahlen wird. Die sind viel zu schlau dafür und bringen ihre Schäfchen vorher in Sicherheit. Auch der gemeine Mann kann die Zeche nicht zahlen, da er sowieso so gut wie nix mehr hat und daher ja auch das System zum Einsturz gebracht wird. Die Zeche werden jene "Neureichen" zahlen, die Georg genannt hat. Herren wie Gates, Zuckerberg, ... werden die Rechnung begleichen.

Mal so nebenbei, wenn man jedes Szenario das in diesem Thread mittlerweile an die Wand gemalt wurde glauben mag, dann fühlt man sich doch dazu veranlasst, sich einen Dolch in den Bauch zu rammen, oder nicht?!  Zwinkernd Wenn dieser katastrophale Crash wirklich kommen sollte, dann habe ich andere Sorgen als mein Vermögen! Dann kauf ich keinen Grund um mein Vermögen über die Krise zu retten sondern besorg mir lieber ne Knarre um meine Familie zu schützen!
Wenn das wirklich eure Meinung / Einschätzung zur aktuellen Lage ist frage ich mich, wie ihr Nachts schlafen könnt?
« Letzte Änderung: 16. Januar 2012, 23:58:56 von Jungbauer » Gespeichert

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« Antworten #26 am: 17. Januar 2012, 09:13:09 »

Ja gut, aber wo ist da die Verschlechterung? Wenn nun alle Staaten in die Pleite geschickt werden, so bedeutet das ja nur, dass jene, die das Geld haben eben noch mehr Geld haben und zwar so viel, bis eben keines mehr da ist. Die Staaten sind insolvent und müssen sozusagen Konkurs anmelden. Der sog. Geldadel hat gar keine andere Chance, als das Geld wieder in diese Staaten zu reinvestieren. Was sonst soll er mit dem Geld tun? Er muss es uns geben, damit er von uns wieder Zinsen kassieren kann. So lange wie die höchsten Zinsen bezahlen (können) sind wir somit aus dem Schneider.
Österreich hatte 2011 ein Wirtschaftswachstum von 3,4 bis 3,6%, das ist doch nicht so schlecht...
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« Antworten #27 am: 17. Januar 2012, 09:31:01 »

Ja gut, aber wo ist da die Verschlechterung? Wenn nun alle Staaten in die Pleite geschickt werden, so bedeutet das ja nur, dass jene, die das Geld haben eben noch mehr Geld haben und zwar so viel, bis eben keines mehr da ist. Die Staaten sind insolvent und müssen sozusagen Konkurs anmelden. Der sog. Geldadel hat gar keine andere Chance, als das Geld wieder in diese Staaten zu reinvestieren. Was sonst soll er mit dem Geld tun? Er muss es uns geben, damit er von uns wieder Zinsen kassieren kann. So lange wie die höchsten Zinsen bezahlen (können) sind wir somit aus dem Schneider.
Österreich hatte 2011 ein Wirtschaftswachstum von 3,4 bis 3,6%, das ist doch nicht so schlecht...

Ich hab ja nicht behauptet, dass Österreich od. Europa heuer in "Konkurs" geht und natürlich wird der Geldadel uns das Geld wieder leihen. Davon leben die ja im Prinzip. Hab ich ja in meinem letzten Beitrag geschrieben. Das System wird auf 0 gestellt und das Spiel beginnt von neuem...
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« Antworten #28 am: 17. Januar 2012, 10:32:59 »

Das ist ja dann auch schon egal, ob es eine Staatspleite wie in Griechenland oder sonst eine Form des Neuanfangs ist. So lange es jedenfalls keine kriegerische Auseinandersetzung gibt.

Wenn wir diesen Gedanken weiter spinnen, Frage ich mich aber wirklich, ob wir dann, wie Georg meint, in einer Zeit wie um die Jahrhundertwende um 1900 landen. So recht kann ich mir das nicht vorstellen, weil unser Wirtschaftssystem dazu doch zu konsumorientiert ist und irgendjemand muss ja den ganzen produzierten Plunder kaufen. Die Nachfrage kommt ja immer vom Volk. Gut, in Österreich vom Staat. Zwinkernd
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« Antworten #29 am: 17. Januar 2012, 11:53:44 »

Ich hoffe mal, das beo uns in Westeuropa und in Nordamerika nicht das ganze Wirtschafts und Sozialsystem von heute auf morgen auf den kopf gestellt wird.....
Macht ja auch für den Geldadel keinen Sinn!

Was ich meine ist, das es aber vom Geldadel schon seit inigen Jahren immerwieder punktuell geziehlt ausprobiert wird, was so gehen könnte und letztendlich sogar funktioniert um "die da Unten" wieder "in die Spur" zu bringen!

Deswegen mein Beispiel Argentinien. Oder 1999 wars auch in Malaysia so. Die Malaysischen Arbeiter verdienen huet in etwa real ca 50% des Geldes wie 1999!

Spannend ist eigentlich derzeit nur, wie es in der Größten Volkswirtschaft der Welt in China weitergeht! Dort haben sich die Löhne in den letzten Jahren vervielfacht. Die Chinesen stecken alles in den Konsum. Solange die Chinesen den Amerikanern und Europäern noch Kredit für den Kauf von Chinesischen Produkten geben können, bzw die Amerikaner und Eruopäer noch bezahlen können hält die Blase!
Ich denke Jungbauer als Bänker kann das System der Chinesen besser erklären.
So wie ich es richtig verstehe, leifern die Chinesen z.B. nach USA. Die Rechnungen nach USA werden von den USA nicht bezahlt sondern lediglich in (wertlose?) Amerikanische Staatsanleihen umgewandelt. So was kann auf die Dauer nicht gut gehen!

So ein Crash der Chinesen würde z.B. mich geschäftlich sehr hart treffen.
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