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Autor Thema: finanzkrise und die auswirkung auf die landwirtschaft  (Gelesen 69907 mal)
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Jungbauer
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« Antworten #120 am: 02. Dezember 2013, 12:26:01 »

Bist leicht hysterisch?  Grinsend

So schnell geht die Welt nicht unter, selbst wenn die EU kollabiert - das Leben geht weiter.
Denk mal 60, 70 Jahre zurück, was da los war. Meinst, es geht immer bergauf, im Sinne des Wirtschaftswunders?
Kann mir auch durchaus vorstellen, dass die Demokratie in ihrer aktuellen Form am Ende ist.


Hysterisch würde ich als etwas überzogen betrachten. Aber so "ruhig" wie Du bin ich offensichtlich nicht mehr!
Natürlich ist unser Wirtschaftssystem dazu verdammt alle paar Dekaden zu kollabieren. Das bedeutet aber nicht, dass ich gerne dabei sein möchte. Denk mal 60-70 Jahre zurück, was hatten denn die Menschen in Österreich damals? Richtig: NICHTS und gerade einen Weltkrieg überstanden! Hunger und kalte Räume im Winter! Darauf bin ich echt nicht scharf und ich denke Du auch nicht!
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2013, 19:18:30 von Jungbauer » Gespeichert

mfg
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« Antworten #121 am: 02. Dezember 2013, 13:02:16 »

Ich bleib bei meiner Meinung, solange wir nicht gegenseitig mit Gewehren auf einander Losgehen ist das alles zu bewältigen ...
Kalte Räume ? ich hab Wald das Holz dafür hab ich schon  Zwinkernd

Staatschuldenkriese? solange die Regierungen da nicht endlich einen Riegel punkto Aktienmärkte vorschieben tut sich nix ...
die Zeiten des Imaginären Geldes sind zwar vorbei, nur wird das eine Weile dauern bis sich das erfangen hat ...

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« Antworten #122 am: 02. Dezember 2013, 13:06:08 »

Aber genauso war das die Zeit des Aufbruchs, der 3. Republik, des beginnenden Wirtschaftswunders und ganz allgemein der Innovation.

Keine Sorge, es wird keine Kriege geben, auch keine allgemeine Not, aber eine Neuordnung die dann hoffentlich bessere Bedingungen schafft, als wir heute vorfinden.

Joch hat natürlich Recht. Wir haben leicht reden, die Wälder voller Holz und den Stall voller Steaks. Zwinkernd
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2013, 13:09:30 von Tyrolens » Gespeichert

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« Antworten #123 am: 02. Dezember 2013, 14:04:20 »

hay

Tyrolens

Keine Sorge, es wird keine Kriege geben, auch keine allgemeine Not, aber eine Neuordnung die dann hoffentlich bessere Bedingungen schafft, als wir heute vorfinden.
HuchHuchHuchHuch??
bist du dir da sicher .
schau doch mal über die grenzen wie gewaltbereit die leute heute sind ,wenn ich mir die jugend so ansehe wenn da mal was nicht so kommt wie gewünscht fliegen die fetzen.

ich hoff nur es bleibt noch lange ruhig, der staat tut das selbige dazu die frage ist nur wie lange kann mann noch alles ruig halten.#
gruß m.
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« Antworten #124 am: 02. Dezember 2013, 14:37:03 »

Bin mir sicher. Wir haben kein Gewaltproblem, sondern ein Depressionsproblem.

Vor den beiden großen Weltkriegen bestand eine ganz andere Mentalität, da war Kriegstreiberei an der Tagesordnung und die fast einhellige Meinung in der Bevölkerung war auch, dass wieder mal ein Krieg her muss.

Heißt natürlich nicht, dass sich die Zeiten ändern und es nicht wieder so kommen kann. Aber derzeit sieht es nicht danach aus. Wenn, dann geht's mehr in Richtung Terror, denke ich.

Die Frage ist mehr, wie die Welt von Morgen aussehen wird, wo es sehr hohe Arbeitslosigkeit und viele Mindestlohnempfänger geben wird, wenn wir nichts dagegen tun. Es bricht ja gerade der Dienstleistungssektor zusammen.

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« Antworten #125 am: 02. Dezember 2013, 17:31:06 »

Die Bauern wirds wohl immer geben.... Und wenn diverse Förderungssysteme untergehen oder wegfallen wird der Grundpreis steigen...

Das Problem liegt hier dann beim Konsument, der sich essen dann wohl schwerer leisten kann...

Mit unserer Jugend ist das halt schon ein Zukunftsproblem... Die Motivation liegt da bei weitem nicht so hoch wie bei den vorherigen Generationen. Denke das kommt daher das sich heute viele auf die "staatliche Krücke" verlassen (und es so gelernt haben) und somit keine Motivation zur Arbeit haben...

Das wirkt sich aber nicht nur auf die Wirtschaft aus, sondern auch auf zb. Pensionen...

Wer meine mal zahlt...  Huch Huch Huch Huch Huch Huch Huch

Ich glaub da ist ein Umdenken gefragt und solang Faulheit staatlich unterstützt wird wird sich gar nix ändern und in 30-50 Jahren werden wir alle die Rechnung präsentiert bekommen...
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« Antworten #126 am: 02. Dezember 2013, 18:51:49 »

Bin top motiviert.  Grinsend


Vom Staat erwarte ich mir überhaupt nichts. Ich denke nicht, dass wir noch so etwas wie eine Pension oder ordentliche Gesundheitsversorgung bekommen (werden). Habe am Donnerstag eine kleine OP, läuft alles privat, weil es sonst keiner machen kann/will/darf.

Aber ehrlich: Ich finde das nicht schlecht, weil so läuft's ja auch nicht. Wobei der Wandel in der Landwirtschaft eigentlich schon recht positiv war. Vergleicht unsere Arbeit mal mit der unserer Großväter.

Und... das wird noch viel viel besser. Smiley
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« Antworten #127 am: 02. Dezember 2013, 19:15:00 »

Also egal welche Drogen Du nimmst - muss ein irre gutes Zeug sein! Lächelnd Wie sonst kann man denn so in Blümchenzukunft schauen...

@benji: Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Dir dann jemand mehr für Dein Getreide zahlt! Wenn der Staat keine Kohle mehr hat um Agrarförderungen zu zahlen hat auch die Allgemeinheit kein Geld mehr. Ergo werden sie Deine gestiegenen Preisvorstellungen nicht zahlen können und sich das Ganze einfach vom Feld stehlen...

Eines kann ich euch sagen: Unterschätzt hungernde Menschen nicht! Die haben nix zu verlieren und sind zu allem bereit...

PS: Bezüglich Gesundheitsvorsorge:
Ich hab vorige Woche ne Privatversicherung für die ganze Familie abgeschlossen! Kostet einen Haufen Schotter und ich muss Dir ehrlich sagen, dass ich keinen blanken Schimmer habe was Du daran gut findest, dass die Krankenkassen nix mehr zahlen wollen / können!  Augen rollen Was ist mit jenen die sich keine private Versicherung leisten können? Schon mal daran gedacht???
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2013, 19:18:17 von Jungbauer » Gespeichert

mfg
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« Antworten #128 am: 02. Dezember 2013, 20:08:20 »

überschätzt die Landwirtschaft nicht,die ist schon lange nicht mehr selbständig, wir sind sehr abhängig vom öl(oder habt ihr Elektro Trecker??)vom Staat(kassiert ihr keine Beiträge??? wen die mal weg sind wie sieht es den aus??)dan denke ich sind hier die wenige bis keine ganz Schuldenfrei..(Hypothek,Leasing usw..) das sind alles Punkt wo wir verletzlich sind,was denkt ihr was passiert wen  es mal richtig kracht? da zieht der Staat(Militär..)das Land ein und zwingt die bauern das anzubauen was er will,Saatgut  muss man ja Auch haben und Dünger P.S. Mittel usw..

Ne ne wen es hart auf hart geht,dan haben wir Auch nichts mehr ..
Denkt nur schon was für einen Aufanwand die überwachung gibt,oder  meint ihr die Leute werden dan schön Schlange stehen vor dem Hof? ne ne  die holen sich es selbst..
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« Antworten #129 am: 02. Dezember 2013, 21:23:33 »

Roland, es kann auch jemand den roten Knopf drücken, dann ist der komplette Planet Geschichte.

Es geht mehr um realistische Szenarien und gerade für die Schweiz ist so etwas wie Enteignung absolut undenkbar.

Jungbauer, wenn ich das recht im Kopf habe, befindest du dich jobmäßig fast schon im Epizentrum. Näher am Geschehen kann man fast nicht sein. Gibt dir das nicht zu denken? Frag mal die richtig guten Leute bei euch, die werden dir schon recht genau sagen können, was kommt.

Ich habe nicht geschrieben, dass ich die private Gesundheitsvorsorge gut finde, sie ist angesichts dessen, was wir an gesetzlichen Abgaben zu leisten habe, eine Unverschämtheit. Ich meinte damit, dass es gut ist, dass ein Systemumbau bald unausweichlich sein wird. Er ist ja schon überfällt. Und da es bis jetzt immer besser wurde, bin ich da sehr zuversichtlich. Wir haben einige sehr starke Spieler auf unserer Seite, die eine Entwicklung wie früher fast unmöglich macht.
Aber da spreche ich jetzt als jemand, der ein anderes Denkmuster hat. Pessimisten werden es immer anders sehen.
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« Antworten #130 am: 02. Dezember 2013, 21:45:42 »

Naja den Svb Versichten gehts ja relativ gut noch..
Aber eine Krankenkasse würde auch reichen in Ö

Und das ist nur eines von vielen Beispielen

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« Antworten #131 am: 02. Dezember 2013, 22:02:13 »

Och, da gäb's viel zu reformieren, bei den Sozialversicherungen. Ich weiß auch nicht, wo das Geld hin geht, wenn dir die Krankenkasse nicht mal die Zahnhygiene bezahlt.
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« Antworten #132 am: 02. Dezember 2013, 22:17:07 »

Ja Du hast Recht, ich arbeite im "Epizentrum"...
Aber gerade deswegen sehe ich ja, wie wir alle uns selbst ins Gesicht lügen.
Eines kann ich dir aber sicher sagen: Die "richtig guten" Leute schwitzen momentan ihr letztes Hemd durch!  Zwinkernd
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« Antworten #133 am: 02. Dezember 2013, 22:48:31 »

Ja klar, die sehen nämlich das kommen, was viele andere erst in ein paar Jahren dann hautnah erleben werden.
Wenn man weiß, dass die Pensionen nicht sicher sein können oder wenn man sieht, wie Arbeitsplätze an ein indisches Rechenzentrum oder gleich in eine Cloud ausgelagert werden, dann noch die zunehmende Automatisierung.
Da können viele über die Landwirtschaft lachen. Nur, wir haben das schon durch. Wir wissen, was passiert, wenn die Technisierung Einzug hält. Betriebe, die vor 50 Jahren noch 20, 30 Mitarbeiter hatten, sind heute Nebenerwerbsbetriebe. Wird in anderen Branchen nicht anders sein.
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« Antworten #134 am: 02. Dezember 2013, 23:45:16 »

Nicht alles funktioniert so gut wie Dir vielleicht manche glauben machen wollen und viele Firmen rudern bereits wieder zurück...
Kleiner Wink bez. der Verlagerung in "kulturell andere Staaten"... Billig ist nicht immer billig.  Grinsend
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