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Autor Thema: finanzkrise und die auswirkung auf die landwirtschaft  (Gelesen 67836 mal)
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hubsl
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« am: 15. Januar 2012, 11:14:27 »

sehr viele börsenexperten raten, auf die frage hin wie man der aktuelle krise begegnen soll, eine landwirtschaft zu kaufen.


aussage bei 1:56


aussage bei 3:48
« Letzte Änderung: 15. Januar 2012, 21:28:52 von hubsl » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 15. Januar 2012, 13:12:48 »


tja hubsl,
wenn man´s grob oberflächig sagen darf:

geld kann man nicht fressen, aber ...


 Zwinkernd
ANDERSgesehn.




ps: nur keine panik auf der titanic.
die herabstufung von den ratings
ist genauso eine virtuelle ebene wie
der rauch und schall der politiker.
sie erzeugen nur angst und druck
und leider nichts realwirtschaftliches.

dass ist so wie ein feldhase im feld,
ist er mit seiner umgebung vertraut,
ist alles okay, nähert sich etwas
unbekanntes, läuft er ab den zeitpunkt,
wo´s keine sicherheit mehr für ihn
gibt,  "unkontrolliert" umher und wird
opfer des jägers (geldhaie und
professionelle wirtschaftskiller).

würde der hase sitzen bleiben, somit
keine angst zeigen, bleibt er für den
jäger unsichtbar. der jäger geht also
leer aus.

was lernen wir daraus?


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« Antworten #2 am: 15. Januar 2012, 13:42:57 »

es ist zu befürchten dass sich die finanzkrise in naher zukunft auf die wirtschaft nicht positiv auswirken wird, noch ist das nicht spürbar da wegen der geldangst fest investiert wird.
doch das derzeitige geldsystem ist wieder mal am ende angekommen und wir werden ein reset erleben, der schuldenberg ist für die staaten so nicht mehr zu stemmen.
es wird sich was ändern müssen, mit starken einschnitten für die reichen in der bevölkerung.
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« Antworten #3 am: 15. Januar 2012, 14:11:25 »

 ... und was ist daran schlecht ??

(diese frage meine ich ernst !! )

lg
ANDERSgesehn.

ps: uns ALLEN geht es zu gut,
    wir müßen vom hohen roß
    unter, dass wird noch eine
    weile dauern, länger wie die
    ängstigen glauben.



« Letzte Änderung: 15. Januar 2012, 14:13:08 von ANDERSgesehn » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 15. Januar 2012, 16:54:01 »

Hi Hubsl

ich seh das wie anders - die Bäume wachsen eben doch nicht in den Himmel

und erinner dich doch bitte an 2008 - da wurde die große Kriese daher geredet - wer hat die den wirklich vom Otto Normalbürger gespürt?
Klar haben viele mit den Aktien Geld verloren, etliche Leute haben vorübergehend keinen Job aber solange der Staat noch Arbeitslosengeld zahlen kann muß keiner Hungern deswegen

Hat irgendwer seine Hausaufgaben gemacht? nein - seit damals ist am Finanzsektor rein gar nix passiert außer das Schuldscheine in der Gegend rum geschoben werden von den Staaten
Ich rechne mit einer Neuordnung des Euroraumes (aka neuer Währung) oder sogar ein Neuordnung der EU - aber solange wir untereinander nicht mit Waffen aufeinander losgehen und schießen anfangen ist alles machbar ...

Im Prinzip ist es doch egal - ob jetzt noch Grund kaufst oder nicht - sollte die "Kriese" in von mir aus 5-10 Jahren vorbei sein, ist der Grund und Boden auch nicht mehr das Wert wie er jetzt ist - also hast du die Inflation eingepreist  .....

Wie erklärte mir neulich einer - Rumänien wertet jährlich das Geld um ca. 30% ab - die Leute bekommen aber das als Lohn auch mehr, die sind aber trozdem noch Billig durch ihre Inflation aber wenn du heute einen Kredit aufnimmst und nächstes Jahr haste 30% weniger ist doch auch schön....

mfg
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« Antworten #5 am: 15. Januar 2012, 17:02:14 »

Der Mensch ist ja an sich gierig. Wenn der sich nun einen Acker kauft (so viel Geld muss man erst mal zur Verfügung haben) und den dann verpachtet, wird er sich nach ein zwei Jahren fragen, ob denn die daraus erzielte Rendite wirklich das Ende der Fahnenstange ist und doch wieder auf Aktien oder Anleihen setzen. Die Vorsicht, die man derzeit bei Veranlagungen walten lässt, ist, so war es bisher immer, nur von kurzer Dauer. In zwei, drei Jahren ist das alles wieder vergessen.
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« Antworten #6 am: 15. Januar 2012, 18:36:02 »

@andersgesehen
weil die superreichen sich dass nicht freiwillig wegnehmen lassen. siehe als vorgeschmack griechenland.
es wird zuerst an den sozialleistungen gespart(da gibts auch tatsächlich noch massives einsparungspotential) und der mittelstand mit steuern belastet werden.
in den südlichen ländern ist das ja schon fakt.
dazu kommt dass die banken derzeit ihr eigenkapital massiv aufstocken- kredite werden teurer.
das wird die konjunktur nach unten drücken, da die bevölkerung nicht mehr das geld wie bisher zur verfügung hat, und uns eine bombige wirtschaftskrise bescheren.
das alles wird den unmut in der bevölkerung steigen lassen- siehe auch griechenland.
und es wird einen gewaltigen rechtsruck in den regierungen geben. siehe ungarn
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« Antworten #7 am: 15. Januar 2012, 19:18:32 »

hubsl,
da will ich dir nicht großartig wiedersprechen.
nur die (von dir sogenannten) superreichen
wollen das geld der kleineren. das war so
und wird immer so bleiben. aber siehe den
von mir oben zitierten feldhasen.

jetzt gehen sie auf die weniger wichtigen
euro-staaten los. wieso? weil usa nicht mehr
länger aushält mit dem starken €. er muß
runter, sonst passiert genau das was du
jetzt geschrieben hast mit usa.
(was hat obama wirklich in seiner amtszeit
erreicht? - aw: nichts, nicht einmal
guantanamo ...)

erinnere dich anfangskurs war 0,96 €/$ !!!

leider produziert der us-amerikan nichts
wirklich produktives (software, google, francise
von coca-cola, kriegsspielzeug usw), was
der rest der welt wirklich nicht will/braucht.

der chinese geht wirtschaftsbeziehungen
mit europa ein, wieso nicht mit usa?

weil nichts, absolut nicht mit ihnen zu
verdienen/holen ist. tja, usa muß leider sterbien,
oder sie pinkeln einen anderen ans bein.

zeil ist es € und $ gleich zu machen, sie werden
es bis spätestens märz (präsidentenwahl)
probieren mit jeden hebel, (leider nur der
linke hebel  Grinsend ) sonst wird usa stierben.

nicht der euro hat ein problem sondern usa.
bitte vergiß das nicht!


gute n8 für heut
ANDERSgesehn.


ps: hör einmal 2 tage cnn, dann weißt welche
gehirnwächse usa mit ihren bürgern macht.

« Letzte Änderung: 15. Januar 2012, 19:22:01 von ANDERSgesehn » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 15. Januar 2012, 20:33:30 »

Oberstleutnant Sanftleben (Georg Schramm) erklärt, wie der ganze Finanzkrieg abläuft... besser gehts nicht...

<a href="http://www.youtube.com/v/UzZPcnkffsQ&amp;ap=%2526fmt%3D18&amp;rel=0&amp;fs=1" target="_blank">http://www.youtube.com/v/UzZPcnkffsQ&amp;ap=%2526fmt%3D18&amp;rel=0&amp;fs=1</a>
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« Antworten #9 am: 15. Januar 2012, 20:51:58 »

das ist ja nur ein detail der finanzkrise, klar ist dass es immer reiche und arme geben wird.
nur derzeit fließt extrem viel geld zu den wirklich reichen, da muss es einen ausgleich geben, dann geht das spiel wieder munter weiter.

sonst bin ich voll bei dir, usa betreibt einen massiven angriff(begann mit ihere imobilienkrise) auf den euro, ansonst ist die usa tot.
doch auch der euro ist in seiner jetztigen form im sterben. einzig allein ein kerneuro von gleich starken ländern macht sinn.
obama ist wirklich nur eine sehr schwache marionette.
die usa ist aber viel stärker als es derzeit den anschein hat, vor allem skrupelloser. (liegt daran dass es keine kriegsverliererlasten tragen muss)
die arbeiten konsequent auf einen reset zu, in sämtlichen bereichen. in europa herrscht hingegen chaos.
china wird mit ihrer kommenden immobilienkrise wieder zurückgewiesen.

beängstigend ist dass in den usa, die sowieso keine wirkliche demokratie ist, jetzt auch noch bürgerrechte beschnitten werden und in richtung polizeistaat gearbeitet wird.
« Letzte Änderung: 15. Januar 2012, 21:28:21 von hubsl » Gespeichert
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« Antworten #10 am: 15. Januar 2012, 22:00:46 »

Hubsl

Na dan nenn doch mal einige praktische Beispiele deiner Behauptungen über diese unmenschlichen Zustände in USA.  Vor allen Dingen im Verhältnis dazu was in Eruopa da soviel bessere ist! Oder laberst du da nur Stammtischparolen nach?

Einen Angriff auf den EUro von USA Seite her sehe ich z.B. überhaupt nicht! Eher genau das Gegenteil!

Wenn USA da nen Angriff fahren würde, würden sie den Wechselkurs Euro-US$ auf 1 zu 2 fahren! Dan würen alle unsere Exportprodukte für Amerikaner nicht mehr käuflich udn Produkte aus USA enorm billig! Das machen übrigens im Moment die Europäer und die USA mit den JApanern! Der Yen ist innerhalb 2 JAhren ca 40% tuerer geworden, udn somit sind Produkte Made in Japan fast nicht mehr bezahlbar!
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Wenn die Sau keine Ferkel wirft, hat der Bauer Angst das er verhungert.
Wenn die Sau zu viele Ferkel wirft, hat der Bauer Angst das die Ferkel verhungern,
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« Antworten #11 am: 15. Januar 2012, 22:06:18 »

Kann denn überhaupt jemand die Ursachen der aktuellen Krise benennen?
Denn mir zumindest ist bei weitem nicht klar, wo die großen Probleme liegen, bzw. sehe ich sie in Bereichen, die derzeit keine große Rolle spielen - beispielsweise in der zukünftigen Rohstoffverknappung.

Die ganze Sache mit den Banken kaufe ich niemandem ab.

Um mich mal ganz kräftig zu exponieren: Irgendjemand verarscht uns hier nach Strich und Faden.
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« Antworten #12 am: 15. Januar 2012, 22:27:30 »

Kann denn überhaupt jemand die Ursachen der aktuellen Krise benennen?
Denn mir zumindest ist bei weitem nicht klar, wo die großen Probleme liegen, bzw. sehe ich sie in Bereichen, die derzeit keine große Rolle spielen - beispielsweise in der zukünftigen Rohstoffverknappung.

Die ganze Sache mit den Banken kaufe ich niemandem ab.

Um mich mal ganz kräftig zu exponieren: Irgendjemand verarscht uns hier nach Strich und Faden.

Wie wärs damit:
Die Staaten lebten Jahrzente lang auf zu großem Fuß bzw. haben sich einige im System nen ganzen Haufen Kohle zugeschanzt! Irgendwer muss nun die Rechnung bezahlen...
Oder damit:
Ein System, welches auf stetiges Wachstum ausgelegt ist muss einfach scheitern!

Die Reichen werden nur leider aus einer ev. "Papiergeld-Vernichtung" nicht mittellos hervorgehen, dass könnt ihr mir glauben! Die tauschen ihr "Spielgeld" vorher schon noch in "echte" Werte um bevor's scheppert! Bin ich froh, dass ich erst Haus gebaut und zwei Kinder hab! Somit brauch ich mir um mein Geld keine Sorgen zu machen!  Grinsend
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« Antworten #13 am: 15. Januar 2012, 22:45:13 »

Hubsl

Na dan nenn doch mal einige praktische Beispiele deiner Behauptungen über diese unmenschlichen Zustände in USA.  Vor allen Dingen im Verhältnis dazu was in Eruopa da soviel bessere ist! Oder laberst du da nur Stammtischparolen nach?

Einen Angriff auf den EUro von USA Seite her sehe ich z.B. überhaupt nicht! Eher genau das Gegenteil!

Wenn USA da nen Angriff fahren würde, würden sie den Wechselkurs Euro-US$ auf 1 zu 2 fahren! Dan würen alle unsere Exportprodukte für Amerikaner nicht mehr käuflich udn Produkte aus USA enorm billig! Das machen übrigens im Moment die Europäer und die USA mit den JApanern! Der Yen ist innerhalb 2 JAhren ca 40% tuerer geworden, udn somit sind Produkte Made in Japan fast nicht mehr bezahlbar!

Brauchst bloss nach New York zu schauen...
Die Armut in den USA nimmt rapide zu.

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/435054_morgenmagazin/8957726_moma-reporter-neue-armut-in-new-york

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1500082/Das-Ende-des-Amerikanischen-Traums%253F#/beitrag/video/1500082/Das-Ende-des-Amerikanischen-Traums%3F
« Letzte Änderung: 15. Januar 2012, 22:47:15 von Komet » Gespeichert
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« Antworten #14 am: 16. Januar 2012, 00:34:24 »

@georg
was hat das mit stammtischparolen zu tun?
informier dich mal und dann hoffe ich du bist begabt genug zusammenhänge zu erkennen.



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