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Autor Thema: Betriebsexpansion (flächenmäßig) in Österreich  (Gelesen 44904 mal)
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Tyrolens
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« Antworten #30 am: 29. Dezember 2011, 22:17:45 »

wennst um 3 Euro kaufst kannst es auch um 1200euro ha pachten


Jein. Zum einen stellt sich die Frage, wie man sonst Gewinne veranlagen soll und zweitens sind viele Investitionen nur auf Eigenland sinnvoll durchführbar. Denk mal an die ganzen Gemüsebaubetriebe, die Brunnen graben müssen. Es kommt doch immer seltener vor, dass der Pachtvertrag über die gesamte Abschreibungsperiode läuft.


Ich glaube, Jochen meint die Umwidmungssteuer. Muss halt einer 25% mehr Bauland verkaufen. Zwinkernd
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« Antworten #31 am: 29. Dezember 2011, 22:52:23 »

aber die 100 ha würdest noch im deutschspachigen raum bekommen.
von mir 50km weiter bekommst auch schon ackerland um 2-3€/m²

 Grinsend Ich sag euch jetzt lieber nicht was bei uns der ha kostet...
Nur soviel: 3 Euro zahlt hier Gott sei Dank noch keiner.
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mfg
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« Antworten #32 am: 29. Dezember 2011, 23:11:08 »

2 bis 3 Euro aber dann wahrscheinlich auch in den unmöglichsten Formaten und Bonitäten, oder?
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« Antworten #33 am: 29. Dezember 2011, 23:15:49 »

2 bis 3 Euro aber dann wahrscheinlich auch in den unmöglichsten Formaten und Bonitäten, oder?

Kommt drauf an was in Deinen Augen ein "unmögliches Format" ist. Bei uns hier sind die Flächen zwar meist sehr schmal aber dafür beinahe ausnahmslos gerade und über die gesamte Länge gleich breit. Rund bzw. eckig gibts hier so gut wie nie.
Bez. Bonität: Naja, was soll ich sagen. Die Kornkammer Österreichs sind wir sicher nicht...  Lächelnd
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« Antworten #34 am: 29. Dezember 2011, 23:54:29 »

Die Kornkammer Österreichs liegt bekanntlich in der heutigen Ukraine. Lächelnd


Also mit 2 bis 3 Euro seid ihr eh nicht so teuer. Viel billiger bekommt man brauchbare Flächen auch in Deutschland nicht. Außer irgendwo in der brandenburgischen Prärie. Nur hat man dort die Chance, auch mal 20 ha am Stück zu ergattern. Kleine Strukturen sind halt besondere Kostenverursacher.
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« Antworten #35 am: 30. Dezember 2011, 00:02:12 »

@jungbauer
eurere feuchteren maisgebiete sind aber sicher gute ackerböden.

@jungbauer
in unserem nachbarort wurde vor 2 wochen 3 felder mit insgesamt ca 5 ha um 8,5€/m² verkauft.
auf der anderen seite bekommt ein anderer in unserer gemeinde seine geforderten 4,5€ nicht(schlechtere ertragslage).
nur der ertrag kann da nicht die rolle spielen bei 40000€ unterschied/ha Huch

für die 2-3€ und auch billiger bekommst 40km von mir schöne ebene felder, guter boden, zwar schon im trockengebiet aber erträge nicht wesentlich unter unseren.  
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« Antworten #36 am: 30. Dezember 2011, 00:15:00 »

Waldviertel?
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« Antworten #37 am: 30. Dezember 2011, 00:37:05 »

weinviertel
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« Antworten #38 am: 30. Dezember 2011, 00:41:03 »

Kenne ich. Keine so üble Gegend. Aber warum ist es dort günstiger als anderswo.

Woher die großen Preisunterschiede kommen, kann ich auch nicht nachvollziehen. Ich würd's ja verstehen, wenn es in Ort A einen großen Aufkäufer gäbe und in Ort B nicht. Ich kenne ein Tal, das ist quasi ausverkauft, weil da eine einzige Person alles kauft, was sie finden kann.
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« Antworten #39 am: 30. Dezember 2011, 01:16:16 »

@jungbauer
eurere feuchteren maisgebiete sind aber sicher gute ackerböden.

@jungbauer
in unserem nachbarort wurde vor 2 wochen 3 felder mit insgesamt ca 5 ha um 8,5€/m² verkauft.
auf der anderen seite bekommt ein anderer in unserer gemeinde seine geforderten 4,5€ nicht(schlechtere ertragslage).
nur der ertrag kann da nicht die rolle spielen bei 40000€ unterschied/ha Huch

für die 2-3€ und auch billiger bekommst 40km von mir schöne ebene felder, guter boden, zwar schon im trockengebiet aber erträge nicht wesentlich unter unseren.  



Jäp, die Gebiete rund um die Leitha sind sicher gute Ackerböden. Wenns im Frühsommer recht lang trocken ist können die das zwar auch nicht mehr ausgleichen aber zu den trockenen Feldern natürlich kein Vergleich. Die höchste Summe die ich hier bisher gehört habe waren 2 Euro auf den trockenen Standorten. Dort wird normalerweise weniger gezahlt. Die feuchteren Gebiete bringen schon manchmal mehr, leider hat man dort aber auch oft mit Grundwasser zu kämpfen, welches sich im Winter und Frühjahr sehr lange an der Oberfläche halten kann.


Die Ertragslage allein scheint noch nicht den Unterschie auszumachen. Thomas könnt schon recht haben. Wenns einen "Großeinkäufer" in ner Ortschaft gibt können regionale Unterschiede schon auftreten. Den Fall den Du hier auflistest kann ich aber auch nicht nachvollziehen. Könnt mir das lediglich mit Baulandspekulation erklären, sonst kann ich mir das nicht erklären.
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mfg
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« Antworten #40 am: 30. Dezember 2011, 09:44:45 »

Die Sache ist ganz einfach: Der Mann hat im Euro Millionen Lotto gewonnen und ist etwas unbedarft.
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« Antworten #41 am: 30. Dezember 2011, 10:11:07 »

Das wär natürlich eine Möglichkeit!  Lächelnd

Große Erbschaften stehen hier auch recht hoch in der Möglichkeitenliste!  Grinsend Konnte ich hier gerade wieder beobachten...
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« Antworten #42 am: 30. Dezember 2011, 10:31:21 »

Nicht zu vergessen Unternehmer. Aber die investieren eher dort, wo auch etwas zu holen ist. Siehe Fielmann, Steinhoff oder früher der Finck, von dem er heißt, überall wo die Stadt München hin will, ist der schon. Angeblich hat der direkt um München rum 900 ha Ackerland.
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Jochen
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« Antworten #43 am: 30. Dezember 2011, 11:00:53 »

Nein der Mfa 2012 geht auch an die Finanz zum Abgleich - die Höhe der Steuer hab ich auch schon gehört will ich aber nicht noch öffentlich schreiben ...einige Verpächter werden augen machen das ist sicher....
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Georg
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« Antworten #44 am: 30. Dezember 2011, 11:27:33 »

Hallo Thomas

Wennich diesen Tread so mitverfolge muss ich feststellen das Du anscheinend ernsthaft Probleme hast, wenn jemand Geld verdient, bzw. seine Geschäfte so führt wie Du es nicht nachvollziehen kannst bzw die anscheinend über Deinen Horizont gehen!

Als Beispiel, lese mal Deine Beträge bzw. Vorschläge/Ideen zu Linder´s Marketing genau nach! Da gibt es einige Wiedersprüche, was meine Vermutung nur bestätigt!

Egal ob Lindner oder sonst ein Hersteller, die wissen genau was sie machen und wie sie ihren Vertrieb organisieren! Das weiß übrigens auch die vielgescholtene Firma Claas! Zumindest machen sie nicht alles falsch, wie es die Umsatzzahlen von 2011 ja recht gut beweisen!

Bei der Suche nach Vertriebspartnern geht es um sehr viele Details! Nur mal ein Beispiel: Was hilft ein großer Umsatzträger wenn ich ständig dem Geld hinterher laufen muss? oder wenn er mich bei den Preise so sehr knebelt, das ich beser auf dem Sofa liegen bleibe?

Zum Thema Grundstückspreise: Was hast DU für ein Problem mit Finck? er hat halt schon vor Jahren richtig investiert! Da hat keiner der Münchenr Schotterebene Bauern dran gedacht, das die Grundstücke vieleich tmal mehr wert werden könnten....
Die sind dem Fink wie die räudigen Hunde hinterhergelaufen, damit er doch die Felder kaufen solle damit sich der Bub nen neuen BMW kaufen kann..... Alle haben damls über Fink gelacht......
Oder Steinhoff: Bist Du ihm etwa neidig das er sichinzwischen in stdeutchland einige tausen ha kaufen konnte?

Ein noch besseres Beispiel ist Rehtmann.

Der alte Herr Rehanmann hat anfang der 60er Jahre einfach den Arsch hochgehoben und täglich einige Stunden mehr gearbeitet wie seine Nachbarn! Herr Rethamnn war genau wie seine NAchbarn ein ganz "normales" Bäuderlein. Er hat lediglich damals angefangen, den Müll der anderen (Bauern) mit nem alten Unimg zusammenzufahren und auf die Deponie zu bringen.
Was sich daraus für ein Konzern entwickelt hat ist ja allgemeinbekannt.

Als "kleine" eigene Belohnnung hat sich Herr Rehtmann bei Schwerin einen Tarumbetreib mit einigen tausen ha in denletzen Jahen zusammengekauft und "spielt" dort wieder Bauer! Neidig daruf? Ja viele! Aber alle hätten die gleichen Möglichkeiten gehabt!
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Wenn die Sau keine Ferkel wirft, hat der Bauer Angst das er verhungert.
Wenn die Sau zu viele Ferkel wirft, hat der Bauer Angst das die Ferkel verhungern,
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