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Autor Thema: Wasser zuleitung im Frostbereich?  (Gelesen 13296 mal)
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Tuning Esel
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« am: 10. Juni 2011, 21:44:44 »

Ich hatte letzten Winther ja provisorisch ne Tränke an meinen  Laufstall angebaut(ne Weidetränke mit Garten schlauch zulauf...) hatte da nen überlauf gebastelt und  das teil über den Schwimmer lauffen lassen,nur der überlauf(1/2Zolll) Schlauch mit nen Hahn wo man abstellen kann) ist immer wieder vertopft weil zu klein und dan noch ein wenig Heu drin..
So Jetzt will ich nen kleinen Brunnen machen, muss dafür noch den alten Holzspeicher opfern und paar M. Betonnieren
So nun zur frage, ich muss  durch 2 alte ställe die nun leer sind und noch nen raum ne neue Wasser zuleitung ziehen,es gäbe ne Leitung zum alten Stall aber die ist ziemlich  angerostet und schon  über 40 jahre alt  wie lange die noch hält...
Zuerst dachte ich ne nicht zu grosse leitung mit PVC Rohr so 1/2 Zoll etwa dan noch Isolieren(Ob  2 Holz auf jede Seiten und dan füllen mit  Stein,Glaswolle und dan mit nem Brett zuschrauben,oder so fertige schaustoff umantelungen weiss noch nicht...)
Aber es sind schon gutte 20 M Leitung die eben nicht gefrieren solten,Hier gibt es noch jeden Winther -20° bis -30°
dan kamm mir Heute noch die idee das ich ja auch im Sommer den Hochdruckreinger  fast im gleichen ecke habe,da könnte man ja auch von da... aber dan ist 1/2 Zoll zu klein da muss es schon 3/4 sein  aber da wirt dan die fliessgeschwindikeit auch kleiner,was ja zum einfrieren führen könnte... Habe ich da recht oder ihre ich mich da???
Oder solte man ne Leitung mit  Heizung verlegen??? braucht das viel Strohm so auf 20Meter???
Oder was habt ihr für erfahrungen mit  Wasser verorgung in Kaltställen???
Mfg Roland
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« Antworten #1 am: 10. Juni 2011, 22:05:06 »

Ich habe eine Ringleitung. Lasse das Wasser über den Winter durchlaufen in den Kanal.

Beheizte Systeme sind Stromfresser.
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« Antworten #2 am: 11. Juni 2011, 10:32:17 »

Hast du keine Möglichkeit, das Wasser billig zu beheizen? Den Rindern wäre im Winter warmes Wasser auch lieber.


Gruß,

Thomas
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Tuning Esel
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« Antworten #3 am: 11. Juni 2011, 10:46:52 »

hmm wie meinst du billig beheizen???
ich vergass,ich habe eigenes Wasser daher  spielt es nicht so ne rolle ob es da lauft oder nicht ...
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« Antworten #4 am: 11. Juni 2011, 10:48:23 »

Aber frage dazu, wieviel Strohm,Watt braucht man den um sagen wir mal 10M zu beheizen?Huch
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maegger
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« Antworten #5 am: 11. Juni 2011, 11:34:34 »

na ja in deine 3/4 zoll Leitung befinden sich 2,9 Liter Wasser auf einer Länge von 10 Metern.

2,9 x Wärmekapazität von 4,18 x Temperaturdiff. 30 Kelvin ( von - 30 auf 0 ) = 363 Joule


falls du eine Durchflussgeschwindigkeit von 2,9 Litern pro Sekunde hast benötigst du 1306,8 kW/h.

Im ende fekt ist die Rechnung kompletter blöd sin, ich denke bei einer 3/4 Zoll Leitung über eine Distanz von 20 Metern reicht es wenn du das Wasser einfach laufen lässt, bei - 30 mehr sonst weniger. Voraussetzung hierfür ist aber ein Bach oder so etwas ähnliches in deiner nähe.  

PS.  die Rechnung blos nicht ernstnehmen!!
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Ede
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« Antworten #6 am: 11. Juni 2011, 13:16:01 »

Aber frage dazu, wieviel Strohm,Watt braucht man den um sagen wir mal 10M zu beheizen?Huch

Guckst du hier:
http://www.siepmann.net/siepmann_shop.php?catebene1=10051&action=show_product&product_code=126136&showpage=1&category=10051

Bei 12m hat das Kabel ca. 200W. Geeignet bis minus 10 Grad. Ich würde einen isolierten Kreislauf bauen und ne Umwälzpumpe mit Heizung und Thermostat reinsetzen, die Dinger sind sehr zuverlässig was man so hört. Die 3kw Heizleistung hören sich viel an, aber man darf auch nicht vergessen, daß die Dinger ja nicht permanent mit 3 KW laufen.

Die wird die Leitungen auch bei -20 noch freihalten,w as das einfache Kabel so nicht schaffen wird.


http://www.siepmann.net/siepmann_shop.php?catebene1=90&action=show_category&category=90&showpage=1

Alternativ müßte ein Kreislauf ohne Heizung bei nicht zu tiefen Temperaturen auch funktionieren, wenn man Leitungen beim Bau schon im oder unterm Güllekeller verlegt und dann das Wasser rundpumpt, etwas Wärme kommt dann ja aus der Erde.
Gruß
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« Antworten #7 am: 11. Juni 2011, 17:38:19 »

Hi Roland

Ich habe mehrere von den Heizleitungen am Betrieb sind die billigeste Alternative - desto besser du Isolierst desto weniger Strom brauchst du - wir haben die auch oft ausgesteckt - bis minus 10 fast kein Problem - da gibt´s so schöne Schaumstoffisolierungen - drüber ziehen zukleben und fertig...

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« Antworten #8 am: 11. Juni 2011, 18:20:17 »

Kannst die Leitung nicht in den Boden verlegen??
So würden sich die Isolation und Heizung erübrigen.

Wir haben bei uns auch einen Brunnen im Laufhof und da kommt nur der Brunnenstock aus dem Boden, das Kälteste was ich bei uns (an der Hauswand) gemessen habe sind -18°C und da war alles noch kein Problem.

Auf dem Bild ist der Brunnen zusehen, normalerweise kommt mehr Wasser! Da war die Quelle wohl nahe am versiegen.
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« Antworten #9 am: 11. Juni 2011, 19:18:08 »

wir bauen gerade einen jungviehstall. in unserem gebiet gibt es tatsächlich noch harte, kalte und lange winter, mit auch annähernd -30°. daher war bei uns das wasser der teil des stalles wo wir am längsten überlegt haben. im endeffekt werden wir eine ringleitung 3/4 zoll im boden versenken - nur bei den tränkestellen kommt sie hoch. die umwälzpumpe hat einen durchlauferhitzer drauf, der das wasser bei 0°C wassertemperatur anfängt zu heizen. anders ist bei uns nicht möglich. eine leitung haben wir ca 10m nicht im boden verlegt, da wird dann die leitung aus eisen gemacht, da kann man dann auch mit einem heizstrahler o.ä. rangehen ohne das man fürchten muss das etwas kaputtgeht.
alles in allem kostet es zwar auch einiges, jedoch mit wassertragen und rohre auftauen möcht ich mich im winter nicht ärgern...
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« Antworten #10 am: 11. Juni 2011, 20:24:10 »

Kannst die Leitung nicht in den Boden verlegen??
So würden sich die Isolation und Heizung erübrigen.

Wir haben bei uns auch einen Brunnen im Laufhof und da kommt nur der Brunnenstock aus dem Boden, das Kälteste was ich bei uns (an der Hauswand) gemessen habe sind -18°C und da war alles noch kein Problem.

Auf dem Bild ist der Brunnen zusehen, normalerweise kommt mehr Wasser! Da war die Quelle wohl nahe am versiegen.

Bergbauer,
was ist das blaue da im Vordergrund? Ein Mineralwipper/ Microfeeder?

Gruß
Ede
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« Antworten #11 am: 12. Juni 2011, 19:17:01 »

Bergbauer,
was ist das blaue da im Vordergrund? Ein Mineralwipper/ Microfeeder?

Gruß
Ede

Genau richtig erkannt!
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« Antworten #12 am: 12. Juni 2011, 20:06:39 »

Moin.

Also ich denke, eine Ringleitung dürfte am einfachsten zu realisieren sein. Ist hier mittlerweile Gang und Gebe. Wir kriegen zwar selten mehr als 10 Grad Frost, aber wenn der Wind blöd kommt, reichen auch schon 2 Grad unter 0, dass die Leitung zufrieren kann.

Ich würde die Leitung nicht in den Boden versenken, außer man kann schnell an die Leitungen kommen, wenn mal was ist.

Im Endeffekt halte ich eine gut isolierte Ringleitung für die praktikabelste und wohl auch günstigte Variante.
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« Antworten #13 am: 14. Juni 2011, 09:10:00 »

Genau richtig erkannt!

Hab ich mir auch gerade vor 2 Wochen zugelegt  Zwinkernd

Gruß
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« Antworten #14 am: 14. Juni 2011, 20:03:13 »

Hab ich mir auch gerade vor 2 Wochen zugelegt  Zwinkernd

Ist eine gute Beschäftigung für die Kühe, der steht fast jeden Tag an einem anderen Ort im Laufhof, manchmal sogar im Stall.
Wir haben jetzt den 2ten, beim ersten ging der Boden nach etwa 5 Jahren in die Brüche.
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